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BImA hilft Bonn bei der Flüchtlingsunterbringung

Muffendorf

Blick in die HICOG-Siedlung Bonn Muffendorf im Bad Godesberger Stadtteil Pennenfeld. (Foto: Oliver Gómez Azcona/BImA)

Bonn, 9. Februar 2015. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) möchte die Stadt Bonn bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern unterstützen. Derzeit laufen Prüfungen, ob und in welchem Umfang Wohnungen in den Siedlungen Tannenbusch und Muffendorf geeignet sein könnten.

Die BImA als Eigentümerin der Siedlungen hat die Bewohner bereits über die Pläne informiert. In beiden Siedlungen kommen Wohnungen in Frage, die bislang nicht vermietet werden konnten. Dazu gehören auch frühere Wohnheime, die sogenannten Dormitories. Die ersten Flüchtlinge sollen in Kürze einziehen.

Fast 90 Verträge abgeschlossen

Bis heute wurden von der BImA zu Zwecken der Unterbringung von Asyl-begehrenden und Flüchtlingen mit Kommunen und Ländern fast 90 Verträge geschlossen bzw. stehen kurz vor dem Abschluss. Damit leistet die Bundesanstalt ihren Beitrag zur Unterbringung von rund 23.000 Personen. Zweckgebunden kann sie Ländern oder Gemeinden seit Anfang des Jahres ihre Bundesliegenschaften mietzinsfrei überlassen.

Siedlungen unter Denkmalschutz

Die Bonner Wohnsiedlungen Muffendorf und Tannenbusch wurden Anfang der fünfziger Jahre für Mitarbeiter der Hochkommission (HICOG) errichtet. Innerhalb der Anlagen schuf man teilweise eine komplett eigene Versorgungsinfrastruktur nach amerikanischer Lebensweise, zu der auch eigene Schulen und Kindergärten gehörten. Beide Siedlungen stehen heute unter Denkmalschutz.