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Statistiken

BImA-Aktivitäten im Rahmen der Asylbewerberunterbringung

Die Nachfrage nach Liegenschaften der BImA zur Unterbringung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen durch die zuständigen kommunalen und staatlichen Behörden ist insbesondere seit Sommer 2014 stetig angestiegen.

Ab diesem Zeitpunkt wurde mit der regelmäßigen Erfassung der wichtigsten statistischen Daten begonnen, die in u.a. Grafik anschaulich dargestellt sind.

BImA-Aktivitäten im Rahmen der Asylbewerberunterbringung (Stand: 31.07.2017)

Die orange Linie stellt dar, zu wie vielen Liegenschaften der BImA insgesamt Verhandlungen zur Unterbringung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen geführt worden sind. Hierbei sind sowohl aktive Angebote der BImA als auch Anfragen der jeweiligen Bedarfsträger eingeschlossen.

Die graue Linie zeigt, in wie vielen Fällen die zuständigen Behörden prüfen, ob eine Liegenschaft zur Unterbringung geeignet ist.

Aus der grünen Linie ersehen Sie, wie viele Verträge für Unterbringungszwecke bereits geschlossen oder endverhandelt sind.

Die gelbe Linie weist die Anzahl der Fälle aus, in denen die zuständigen Behörden die Nutzung abgelehnt haben, z. B. weil eine Liegenschaft für die Unterbringung letztlich nicht geeignet war.

Aus der roten Linie ist ersichtlich, in wie vielen Fällen schließlich eine Nutzungsüberlassung seitens der BImA nicht möglich war, z. B. fortbestehender Bundesbedarf, schlussverhandelte Kaufverträge.

Die blaue Linie zeigt wie viele geschlossene BImA-Verträge bzw. Mitbenutzungsverträge zwischenzeitlich beendet worden sind.

Weitere Zahlen

  • Die BImA hat wesentlich dazu beigetragen, dass zeitweise bis zu 172.000 Unterbringungsplätze für Asylbegehrende und Flüchtlinge auf Bundesliegenschaften entstehen konnten (Stichtag: 28.11.2016). Derzeit sind den Bedarfsträgern Bundesliegenschaften mit einer Aufnahmekapazität von rund 142.200 Unterbringungsplätzen überlassen (Stichtag: 31.07.2017).

    Hierbei enthalten sind 19 "Mitbenutzungsverträge", die die Bundeswehr auf BImA-Liegenschaften unmittelbar mit den Bedarfsträgern geschlossen hat (16.058 Unterkunftsplätze).

  • Zum Stichtag 31.07.2017 sind den kommunalen und staatlichen Stellen für o.g. Unterbringungszwecke Bundesimmobilien mit einem
    Mietwert von 10,2 Mio. € / Monat im Rahmen des bestehenden Haushaltsvermerks mietzinsfrei (Grundmiete) überlassen.